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Motorsport

10.07.2012: WEGWEISEND FÜR DIE RENNSPORT-ZUKUNFT

Die erfolgreichen Tests der Superbike-WM-Cracks mit 17-Zoll-Bereifung sind ein eindeutiges Votum: Im Motorradrennsport bietet diese Dimension nicht nur Top-Performance auf WM-Niveau, sondern auch die bestmögliche Übertragbarkeit von Entwicklungserkenntnissen in die Serienproduktion von Pirelli-Rennreifen. Ein großer Vorteil für sportliche Straßenfahrer wie auch für Profi- und Amateur-Racer. Gleichwohl profitieren diese auch schon jetzt von der Top-Performance der Pirelli-Rennsportprodukte, wie zahlreiche Spitzenpositionen von Pirelli-Fahrern in den deutschen Rennserien eindrucksvoll zeigen.


Direkt nach dem Superbike-Weltmeisterschaftslauf in Aragòn (E) konnten die WM-Piloten erstmals die ab der kommenden Saison vorgeschriebenen 17-Zoll-Reifen intensiv unter Wettbewerbsbedingungen testen. Die Ergebnisse waren überaus positiv: Im Vergleich mit den am gleichen Tag gefahrenen 16,5-Zoll-Reifen aus der aktuellen Produktion gab es mit der neuen Reifendimension spürbare Verbesserungen der Rundenzeiten – eine Abweichung bis zu 1,5 Sekunden zeigt dabei eindeutig das große Potenzial der kommenden „17-Zoll-Klasse“. So sieht es auch Giorgio Barbier, der Moto Racing Director von Pirelli: „Die Ergebnisse der heutigen Tests sind ein äußerst vielversprechender Ausgangspunkt. Ganz ohne ‚offene Fragen‘ können wir auf dieser Basis unsere weitere Entwicklung aufbauen.“

Getreu dem Pirelli Motto “We sell what we race, we race what we sell” eröffnet der kommende Wechsel der Superbike-WM auf das in der Serienfertigung übliche Format zukünftig eine noch bessere und schnellere Übertragung der Entwicklungsergebnisse auf die für jedermann verfügbaren Supersport- und Rennsport-Produkte von Pirelli. Dieses Segment liegt dem italienischen Sportreifen-Spezialisten traditionell besonders am Herzen, wie Björn Lohmann, der Leiter Racing- und Produktmanagement bei Pirelli Deutschland, erläutert: „Ganz anders als bei Prototypen-Rennserien wie etwa der MotoGP können wir Produktinnovationen, die mit seriennahen Rennmotorrädern entwickelt wurden, quasi direkt in unsere Produkte ‚für Jedermann‘ übernehmen. Daher setzt Pirelli seit Jahren einen Entwicklungsschwerpunkt auf Rennserien wie Superbike, Supersport oder Superstock.“

Analog dazu konzentriert Pirelli auch sein nationales Rennsport-Engagement auf seriennahe Klassen und die gezielte Förderung junger Talente im Breitensport. „Für die Saison 2012 haben wir beispielsweise bei der IDM einen besonderen Fokus auf die Supersport-Klasse gelegt“, erklärt Lohmann. „Hier tummelt sich das Gros der Top-Nachwuchspiloten. Diese fördern wir gezielt mit der ‚Pirelli Challenge‘ – einem leistungsbezogenen, attraktiven Prämiensystem.“ Mit großem Erfolg: So setzen in der Supersport-IDM 2012 sechs Piloten aus den aktuellen Top-Ten und über zwei Drittel aller Fahrer auf Rennreifen von Pirelli.

Was für Sprintrennen gut ist, passt auch auf der Langstrecke: Aktuell liegen beim Deutschen Langstrecken Cup mit den Teams „msd-steeldesign“, "RS Speedbike" und dem „Pegaso Racing Team“ Pirelli-Fahrer auf den Plätzen eins, zwei und vier. Auch in der ebenso traditionsreichen wie quicklebendigen Deutschen Seriensport-Meisterschaft haben Pirelli-Fahrer die Nase vorn: Zurzeit gehen mit Thomas Kreutz, Marc Ruhroth und Tom Dick alle drei Top-Piloten in der Gesamtwertung mit Pirelli-Produkten an den Start.

Einige der Fahrer in diesen Klassen haben sich in den letzten Jahren ihre ersten Rennsport-Meriten im Pirelli Superstock Cup geholt. „Der Superstock Cup ist ein wichtiger Baustein in unserer nationalen Nachwuchsförderung“, führt Lohmann weiter aus. „Im dritten Jahr seines Bestehens hat sich unser Markencup als eine der kostengünstigsten Möglichkeiten für junge Fahrer etabliert, die ernsthaft in den Motorradrennsport einsteigen möchten.“ Bei der professionell organisierten Serie winken erfolgreichen Teilnehmern nicht nur attraktive Erfolgsprämien, sondern auch die tatkräftige Unterstützung von Pirelli beim Aufstieg in höhere Rennklassen: „Den Top-Superstock-Piloten der jeweiligen Saison bieten wir eine Teilnahmeoption bei der IDM oder dem deutschen Lauf des internationalen FIM Superstock Cup. Dort können die jungen Fahrer dann direkt zeigen, ob sie das Zeug für höhere Aufgaben haben. In den letzten beiden Jahren hat das sehr gut geklappt: Die jeweiligen Jahresbesten – Jan Bühn und Marc Neumann – fahren heute beide in der Supersport-IDM“, ergänzt Racing-Manager Lohmann.



Uwe Geyer                             +49 89 14908 254                  
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Hakan Sariarslan                    +49 89 14908 222                  
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Pirelli Presse Service
www.pirelli.de/moto – www.pirelli.at/moto










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