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Klapphelm HJC R-PHA MAX

Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe eines neuen Klapphelms des weltgrößten Helmherstellers HJC bin ich im vergangenen Jahr auf den neuen R-PHA MAX aufmerksam geworden. Die Konstruktion versprach, eine interessante Alternative zu meinem aktuellen Schuberth C3 zu werden, der nun schon einige Kilometer zurückgelegt hat.

 

 

weiter siehe:  http://www.motorrad-tourer.com/produktempfehlungen/99-12022012-hjc-r-pha-max

 

Fred-D. Zagrodnik

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18.12.2011 Svevotec Thermo-Belt® der Firma Kahedo

Was auf den ersten Blick wie ein Nierengurt aussieht, aber weder konstruktionsbedingt hierfür ausgelegt noch bestimmt ist, der Heizgurt der Firma KAHEDO. Dieser Gurt ist die ideale Fahrerausstattung für gemeinsame Ausfahrten, mit der Sozia. Für widrige Wetterverhältnissen ist der Gurt mit 2 Taschen, je eine links und eine rechts, für die Hände der Sozia ausgestattet.

 

 

weiter siehe:  http://www.4seasonsrider.com/2011/12/18/svevotec-thermo-belt-der-firma-kahedo/

 

Quelle:  http://www.4seasonsrider.com/uber-mich/

 

29.11.2011: Produktempfehlung Kahedo Svevotec Thermo Belts

Bekanntlich verzichte ich schon seit Jahren auf das Bruchstrichkennzeichen. Erfahrungsgemäß gibt es selbst beim in Berlin vorzufindenden Kontinentalklima den einen oder anderen Tag während des Winterhalbjahres, an dem man gut auf zwei Rädern unterwegs sein kann. Vorausgesetzt, man schützt sich...

 

 

weiter siehe http://www.motorrad-tourer.com/produktempfehlungen/87-29112011-kahedo-svevotec-thermo-belts--nichts-fuer-bruchstrichfahrer

 

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12.10.2011: Die Internationale Funkausstellung in Berlin – durch das Visier eines Motorradfahrers

Schon im Jahre 2010 hatte ich die Funkausstellung in Berlin besucht, um einen Blick auf die neuen Entwicklungen zum Thema Motorrad-Navigation zu werfen. Nach der Ernüchterung im Vorjahr war klar, das es auch 2011 einen kritischen Blick hinter die Kulissen geben würde.

 

 

Leider gab es auch hier keine wirklichen Lichtblicke.

 

Branchenprimus Garmin zeigte Anfang September in Berlin neben seinem durchaus nicht unumstrittenen zumo 660 die kleineren Varianten zumo 210 und 220. Die Klassiker der 550er-Modelle waren nun nicht mehr zu sehen und gehören nicht mehr dem aktuellen Programm an. Insgesamt fand man keine Neuigkeiten und brauchte schon eine gehörige Portion Toleranz, um von dem wenig enthusiastischen Personal Informationen zu bekommen.

 

 

Auch das niederländische Unternehmen TomTom verwies lediglich auf seinen Urban Rider, der auch in Zukunft unverändert in den Markt geschickt wird. Neuigkeiten sind auch hier nicht in Sicht.

 

Eine Nachfrage bei Becker ergab, dass bislang auch keine Nachfolge für das vor einem Jahr eingestellte Crocodile geplant sei. Für ein bereits bestehendes Fahrrad-Navigationssystem vom Kooperationspartner Falk wurde mir eine PKW-Variante angekündigte, „so dass dann ja automatisch auch eine Motorrad-Navigation möglich“ sein werde... Es bedurfte nur weniger Beispiele, um diese Aussage als fachlichen Ausfall zu entlarven, da PKW- und Motorradnavigation bekanntlich maximal die (teilweise) Nutzung gleicher Straßen gemeinsam haben..

 

Im letzten Jahr hatte ich noch ein Navigationssystem deutscher Herkunft von arival entdeckt. Dieses konnte später im Praxistest leider seinen zunächst positiven Messeeindruck nicht bestätigen. In diesem Jahr war auch von diesem Anbieter weit und breit nichts zu sehen.

 

Somit lohnte sich ein Messebesuch für Motorradfahrer mit Interesse an Navigationsgeräten nicht. Gab es dennoch Positives zu entdecken?

 

 

Für mich, als jemand der gerne unterwegs von seinen Reisen berichtet, war eine Entdeckung interessant: Seit einigen Wochen schon findet man an jeder zweiten Straßenecke großformatige Plakate von Lenovo. Darauf bewirbt das Unternehmen, das die Notebooksparte von IBM aufgekauft hatte, die Robustheit seiner mobilen Computer. Darauf ist ein Notebook hinter dem Lenker eines Motorrads installiert und läuft während der Fahrt.

 

Dieses Bild ist hinsichtlich seiner Aussage sicherlich übertrieben, war für mich dennoch Anlass genug, das Gespräch zu suchen. Interessant ist, dass zum Beispiel das Gehäuse des Thinkpad X121e mit einem Käfig ausgestattet ist. Dieser soll sogar ein weiteres Funktionieren ermöglichen, wenn das Gerät aus etwa einem Meter Höhe herunterfällt. Das ist mal eine Aussage, die förmlich um einen Test bettelt...

 

Ein anderes Highlight habe ich aber auch noch entdeckt: Auf meinen Reisen bin ich schon in so manchem Hotelzimmer wegen der geringen Anzahl von Steckdosen schier verzweifelt. Mehrere Action-Cams, der Akku meiner Spiegelreflex-Kamera, das Handy und auch das Bluetooth-Headset erfordern nach einer langen Etappe einen Stromzugang. Zahlreiche Ladegeräte, die mein Gepäck haben anwachsen lassen, werden in solchen Situationen an teilweise skurril zu nennenden Orten mit Steckdosen verbunden. Hauptsache, im Zimmer sind davon genügend vorhanden.

 

 

An dieser Stelle greift ein überaus pfiffiges Tool ein, das ich an dem Stand eines niederländischen Anbieters gefunden habe: Das All-in-One-Ladegerät von www.onpowersolutions.com macht diesen Problemen ein Ende. Mit nur einem Netzteil können bis zu vier gleiche oder unterschiedliche Geräte an nur einer Steckdose gleichzeitig aufgeladen werden. Entsprechende Adapterkabel ermöglichen den Anschluss der unterschiedlichsten Kleingeräte per Mini-USB, iPhone- oder Blackberry-Anschluss. Zusätzliche Adapterkabel seien optional erhältlich. Natürlich werde ich dieses Werkzeug auf meinen nächsten Reisen ausprobieren und darüber berichten.

 

Fred-D. Zagrodnik

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01.09.2011: HOT STUFF – INGENIEURSKUNST & HANDWERK

In der neusten Ausgabe des Brennraum, dem Online Magazin von KTM, geben wir Einblick in die hauseigene Abgasanlagen-Fertigung. Profis bei der Arbeit – nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im Werk!


Ein Motorrad ist viel mehr als nur ein Konstrukt aus Metall, Chrom, Kunststoff, Gummi und Aluminium. Das macht es als Thema auch so interessant. Meistens wird über Motoren und Fahrwerke geredet, über Bremsen oder Reifen, über Designlösungen und Setuptricks.

Auspuffanlagen und deren konstruktive Qualitäten werden nur selten besprochen; und wenn das Thema angeschnitten wird, geht es meist um Lautstärke. Das ist natürlich ungerecht. Der neueste Brennraum ist deshalb dem Thema „Abgasanlagen-Fertigung“ gewidmet.

Abgerundet wird die lautstarke Reportage mit einem Interview des verantwortlichen KTM Konstrukteurs. Bewegte Impressionen liefert zudem ein kurzes Video, das die Schweißkünstler bei der Herstellung von Krümmern und Dämpfertöpfen zeigt.

 

Quelle: www.brennraum.com

 

28.08.2011: Action-Cam Midland XTC 200

Da ich gerne über meine Motorradreisen berichte, habe ich auch ein großes Interesse daran, meine Eindrücke zusätzlich in (bewegten) Bildern festzuhalten. Demzufolge hatte ich mich im vergangenen Winter mit der Frage befasst, welche der mittlerweile zahlreichen Action-Cams für meine Videoaufnahmen während der Fahrt besonders geeignet sein könnten...

 

Hier geht es weiter

 

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26.08.2011: 9. Sternfahrt der Biker-Union

Für drei Tage ist die Biker-Union aktuell zu Gast in Brandenburg.

 

Bekanntlich nimmt die Biker-Union für sich in Anspruch, die Interessen der Motorradfahrer zu vertreten. Um dies auch mit einer entsprechenden Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu tun, wird in diesem Jahr nunmehr zum 9. Mal eine deutschlandweite Sternfahrt durchgeführt.

Aus ganz Deutschland fanden sich am Freitag 500 Biker im brandenburgischen Jühnsdorf zusammen bevor am Samstag, den 27. August eine große gemeinsame Demo vor dem Reichstag in Berlin geplant ist. Unter anderem soll dort für einen besseren Unterfahrschutz von Leitplanken (siehe auch die gleiche Forderung von www.MerhSi.org) , gegen eine weitere Lautstärkebegrenzung, gegen die zwingende Nutzung standardisierter Schutzkleidung oder für gleiche Durchfahrrechte für Motorradfahrer demonstriert werden.

Aber bevor dieses Vorhaben startet, erreichten am Vorabend die Biker im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr den Biker-Treff im Berliner Süden, das PS-Bistro in Jühnsdorf. Hier wurden sie mit Musik und reichlichen Angeboten für das leibliche Wohl empfangen: Insbesondere bei der aktuellen Schwüle lohnte sich der Gang zu den Getränken, solange die meisten anderen Ankömmlinge mit dem Aufbau ihrer Zelte beschäftigt waren. Ansonsten warteten saftige Steak vom Grill, eine Nudelpfanne von etwa einem Meter Durchmesser und eine Eisbar neben der bekannt frischen Küche auf die hungrigen Mägen.

Wer die Gelegenheit noch nutzen möchte, dies alles live mit zu erleben, hat an dem gesamten Wochenende noch die Gelegenheit dazu, denn auch das Programm verspricht Kurzweil und Abwechslung.

Die Adresse:

PS-Bistro

Dorfstr. 26

15831 Blankenfelde Ortsteil Jühnsdorf im Süden von Berlin.

 

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04.07.2011: Erlebnis Erzberg 2011 - Grandioser Erfolg für die Rüstorferin Christine Wiesner

Erlebnis Erzberg – wurde von 23. bis 26. Juni wieder im Extreme-Enduro Bereich für alle Adrenalininfizierten zum Motto. Wie es dabei den Ladies ergangen ist, berichtet exklusiv Christine Wiesner

 

IRON ROAD PROLOG

 

13,5 km ist sie lang, die Schotterpiste zum Gipfel des steirischen Erzberges, gespickt mit spitzen Steinen, tiefen Wassergräben und unzähligen Schikanen. Auch heuer wieder stellten sich 20 Damen der Herausforderung genannt ‚Iron Road Prolog’.  Dass dabei die österreichischen Mädels die Nase vorn haben, hat sich heuer eindeutig gezeigt. Die Siegerin der letzten 2 Jahre, Christine Wiesner führte das Feld neuerdings an und pilotiert ihre Husaberg 250 TE am schnellsten über den Kurs. Auf Platz 2, ebenfalls auf einer TE 250, freute sich Daniela Pexa aus NÖ, gefolgt von Louise Breiteneder auf einer KTM 200 aus OÖ.

Für die Siegerin der Damenklasse ging sich mit einer Zeit von 13 Min 20 Sekunden heuer bereits zum dritten Mal in Folge das legendäre Red Bull Hare Scramble aus. „Mein Ziel war definitiv die Qualifikation fürn Sonntag. Ich hab mir schon gedacht, dass es bei dieser dichte an Startern schwieriger wird als die Jahre zuvor. Am Ende war’s sehr knapp, Platz 489 und letzte Startreihe. Ich hab’s optimistisch gesehen und mich gefreut das ich dabei bin. Der Prolog war heuer sehr schön zu fahren und einige gefährliche Stellen wurden entschärft“ berichtet Christine über die ersten beiden Tage.

 

HARE SCRAMBLE

 

Pünktlich um 11 Uhr ging es am Sonntag bei sehr wechselhafter, nasskalter Witterung für die 500 Besten zum Vorstart, genauer gesagt in den tiefsten Punkt der zig Trassen des eisernen Giganten. Ca. 20 Minuten nach dem zu Mittag die vordersten Plätze losgelassen wurde, war es auch für die 10te Startreihe so weit und die einzige Dame im Starterfeld wurde mit 50 Enduropiloten auf die Steilhänge losgelassen.

 

„Nach 2 Starts weiß ich ja zum Glück schon ein bissl was auf mich zukommt und das man sich als Teilnehmer selbst den größten Stress macht. Als ich zu den Steilhängen kam hat es nur vereinzelt gestaut und ich bin relativ zügig zur Wasserleitung gekommen. Da ging kurz mal gar nichts weiter, den die Streckenführung war heuer nicht gerade nach oben sondern links durch sehr losen Schotter. Mit Seilen wurde aber den meisten geholfen und als Draufgabe hatte ich somit CP 2 absolviert. Die eigentliche Challenge hat uns dann im Wald erwartet…“

 

‚Burping Stones’ heißt nicht umsonst der 3te CP der durch sehr unwegsames, steiles und vor allem steiniges Terrain im Wald, durchzogen mit Wurzeln, führt. Der viele Regen der letzten Tage tat sein übriges und einmal stehen geblieben kam man nicht mehr weg. Bei diesem Streckenabschnitt war Teamwork angesagt, auch für zierliche Damen: „Alleine war da keine Chance für ein Weiterkommen und ich hab einfach mal mein Bike abgestellt und einem Husky Fahrer geholfen. Kurz darauf waren wir zu viert und haben beschlossen alle Bikes nach der Reihe raufzuziehen. Gesagt, getan und nach viel Schweiß und mit Muskelkraft waren alle Motorräder kurz vorm Checkpoint. Der restliche Weg zur Badewanne war dann wieder leichter zu bewältigen und dort angelangt nahm ich mir mal Zeit für Müsliriegel und Red Bull. Ich hab im Wald schon gemerkt dass sich der ein oder andere Krampf im Wadel einschleicht, daher war erst mal eine kurze Pause angesagt.“

 

Die berühmte ‚Badewanne’ stand dann als nächstes am Speiseplan und auch da schlug sich als eine der letzten verbliebenen Kämpfer die Motorradamazone wacker: „Normalerweise sind die Auf- und Abfahrten der Badewanne kein Problem, doch heuer war der Boden im oberen Drittel teilweise sehr lose und ich war um so manches Seil das mir gerade für das letzte Stückerl entgegengeworfen wurde sehr froh. Auch die darauffolgende Auffahrt im Wald hatte es in sich. Viele haben da schon umgedreht und sind runter gefahren doch mich konnte ein anderer Teilnehmer überreden und seine Crew war auch da zur Stelle. Ich kann gar nicht beschreiben wie anstrengend diese Schinderei war. Als ich oben war hatte ich gröbere Probleme mit meinem Kreislauf und bei der Auffahrt zu Drei König angekommen musste ich erst mal kurz pausieren, Wasser trinken und verschnaufen. Auch bei dieser Auffahrt staute es noch gewaltig und für mich und einige andere Teilnehmer endete in Sichtweite zum CP 5 leider die 4 Stunden Renndistanz.“ berichtet Christine von dem berühmtesten Hard Enduro der Welt.

 

Aus Sicht der Hobbypilotion war es aber dennoch ein sehr erfolgreicher Erzberg XVII. „Ich bin froh wieder großartige Eindrücke von diesem einzigartigem Event mit nach Hause nehmen zu dürfen. Die Kombination der Golden Tyre Reifen von Christian Jelinek, einer quirligen Husaberg sowie dem stylischen Outfit von KINI Sports Wear, sowie Sponsoren Schartner Bombe, Gemeinde Rüstorf, MSV-Schwanenstadt und Roithner Eisenwaren war perfekt“, freut sich Christine über die tolle Unterstützung in der heurigen Saison.

 

Bereits am Sonntag geht es mit einem Marathonbewerb, einem 6h Rennen in Schrems in der Damenklasse weiter. Unter der Enduro Masters Rennserie findet das zweite Meeting statt und natürlich wird die 27jährige Rüstorferin wieder top fit an den Start gehen.

 

Christine Wiesner

Mitterbergholz 7

4690 Schwanenstadt

0699 11 85 6226

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Fotos: www.7enduro.ch und Nr. 9, 3 und 8 von Jens Engelking

 

05.06.2011 Motorrad-Tourer.com Produktempfehlung Funkgeräte: Albrecht-Midland / Alan-Electronics G9

In der vergangenen Saison bin ich einige gemeinsame Touren mit 10 und mehr Motorrädern gefahren. Das ein oder andere mal wünschte ich mir dabei, mich mit den Mitfahrern, die sich weiter hinten in der Gruppe befanden, auch während der Fahrt abstimmen zu können: Je größer die Gruppe, desto eher kommt man in Situationen, in denen man nicht mehr die gesamte Gruppe überblickt.

 

Ab dieser Saison wird dies anders, denn künftig werden mich Funkgeräte nebst Headsets aus dem Hause Alan-Electronics begleiten: Drei G9-Funkgeräte als moderne Kommunikationsmittel werden künftig dafür sorgen, dass auch in größeren Gruppen die Verständigung möglich bleibt.

 

 

weiter siehe http://www.motorrad-tourer.com/produktempfehlungen/73-produktempfehlung-funkgeraete-albrecht-midland-alan-electronics-g9

Fred-D. Zagrodnik

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26.05.2011: Christine Wiesner Platz 8 von 89 Teilnehmern der Austrian Cross Country in Mattighofen

Christine konnte es selbst kaum glauben: Die TOP 10 Marke in der allgemeinen Sportfahrerklasse C unter rein männlichen Rennkollegen ist geknackt!

 

 

Schon seit 1 Jahr hat sich die mehrmalige ACC Damenklasse Siegerin Christine Wiesner entschlossen in der nächsten Leistungsklasse bei den Sportfahrern der Gruppe C an den Start zu gehen. Mit einem souveränen Endergebnis konnte sie sich erstaunlicherweise 2010 unter den Top 20 bewähren. Doch seit Mattighofen ist alles anders! Am Samstag in Lauf Nr. 2 unter extrem heißen, staubigen Bedingungen bewältigte die 26jährige Schwanenstädterin die ca. 11 Minuten lange Strecke Runde um Runde besser und sicherte sich nach 2 Stunden und 16 Minuten Platz 8 unter insgesamt 89 Startern.

 

Leicht hatte es der MSC-Mattighofen den mehr als 400 Teilnehmern/innen der ACC nicht gemacht. Obwohl die Runde keine technisch anspruchsvollen Sektionen aufweisen konnte, spielte in erster Linie die sich ständig veränderten Linien mit tiefen Spurrillen, Wurzeln sowie Staub eine große Rolle und zerrten gewaltig an Kondition und Durchhaltevermögen jedes Einzelnen. Nachdem sich gleich um 9 Uhr in der Früh die Einsteiger, Youngsters und Damen auf verkürzter Strecke austoben konnten, starteten in 2 Etappen die Sportfahrer B und C um 13 Uhr auf den Rundkurs. Für die Husaberg 2 Takt Pilotin „Christl“ ging es nach dem zweiten Startsignal für die Gruppe C ins Rennen und gleich vom Start weg wurde ein flottes Tempo an den Tag gelegt. „Von Anfang an wurde sehr rücksichtsvoll gefahren und auch der normale Stau der ersten Runde ist ausgeblieben. Lediglich bei den Auffahrten war es manchmal kurz zum Warten und so konnte man sich super auf die Strecke konzentrieren. Gerade in der ersten Stunde waren mehrere Fahrer gleich schnell wie ich. Erst nachdem die Kondition bei vielen nachgelassen hat, war es mir möglich zu überholen“, berichtet Christine von der ersten Hälfte des Rennens.

 

Anhand der Rundenzeiten erkennt man aber, dass es ab Mitte und gegen Ende der Renndistanz deutlich von Vorteil war, wenn man sich die Kräfte gut eingeteilt hat. Viele Starter strichen vorzeitig die Segel oder legten in den schattigen Waldstücken die eine oder andere Pause ein. Für die Motorradamazone das Zeichen zum Kontern: „Die letzte halbe Stunde habe ich pausenlos Fahrer überholt und bin konstante Rundenzeiten gefahren. Ich war zwar schon müde, aber durch das flüssige Fahren und noch dazu ohne Stürze habe ich mir immer mehr Gegner geholt. Das hat dann umso mehr gepusht. Die MX-Strecke war jede Runde ein Highlight, gerade der Step-up hat mir total Spaß gemacht und über die Sprünge konnte man sich am Besten erholen. Mir hat dieses Rennen sehr viel gebracht und ich bin stolz das erste Mal die Top 10 in einer allgemeinen Klasse geknackt zu haben.“, freut sich Christine.

 

Ab sofort gilt es aber für die Enduro-Crosserin sich wieder vermehrt auf das MX-Training zu konzentrieren, steht doch in 2 Wochen der nächste Damen Motocross Staatsmeisterschaftslauf in St. Pölten am 12.06.2011 am Programm. Christine wird sich auch dort wieder, wohlgemerkt mit Lamperl, an das Startgatter begeben. Doch das Hauptaugenmerk liegt noch 4 Wochen entfernt, berichtet sie: “Motocross ist die beste Vorbereitung für den Prolog am Erzberg. Für’s Hare Scramble, na ja, sagen wir mal nicht unbedingt. Da brauche ich dann Glück! Für dieses Mega-Event habe ich mir heuer wieder viel vorgenommen und hoffe wie schon die letzten beiden Jahren den Sieg in der Damenklasse Prolog nach OÖ holen zu können!“

 

„Ich freue mich schon das Reifenmaterial von meinem Sponsorpartner Golden Tyre zu testen und bedanke mich bei Karl Katoch sowie Christian Jelinek für die Unterstützung mit dem schwarzen Gold aus Italien sehr herzlich. Ebenfalls ist es an der Zeit mich auch bei KINI Sportswear, Roithner Eisenwaren aus Traun, Schartner Bombe, MSV-Schwanenstadt, Motorradreporter.at und Reifencenter Niederländer für Ihre Unterstützung zu bedanken“.

 

Fotos: Erwin Hetfleisch/Brandauer Erich

 

Christine Wiesner

Mitterbergholz 7

4690 Schwanenstadt

0699 11 85 6226

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